Samstag, 15. November 2014

Von Westen nach oben

Samstag ■ 15. November

Im Aufstieg
Wieder startete unsere Tour im Westen, diesmal in Lombadinha in 500 Metern Höhe. 

Oben ... 
absolute Stille ... 
Sonne
Wir liefen auf menschenleeren Wegen bis zum Rand der Hochfläche auf 1.250 Meter. Zuerst ging es steil bergauf durch das Dorf, dann den Eukalyptuswald, sowie durch Pinien und mannshohen Stechginster.

Die Sonne schien und wir hatten eine herrliche Aussicht auf das Meer.

Blick nach Norden zum Meer
Dies war eine der bislang schönsten Touren, zumal sich der Westen Madeiras für uns in seiner Ursprünglichkeit und Einsamkeit als Geheimtip herausstellt.

Zum Abschluss ... 
1 Kilometer Levada, 
diesmal nicht im Nebel ;-)

Auf dem Rückweg rutschten wir mehrmals bergabwärts auf dem schmierig-feuchten Lehmboden aus. Außerdem waren wir gerade im Begriff uns unseren Weg durch den Stechginster zu bahnen als eine Gruppe von etwa 15 Crossfahrern die Kühe vertrieb, welche wieder mal mitten auf dem Weg standen und uns fressen wollten ;-); nein, aber Kühe mit Kälbchen sollte man nicht unterschätzen. Obwohl sie hier ein scheinbar sehr entspanntes Leben führen; sie wirken zumindest so. Überhaupt sehen hier die "Nutz"-tiere richtig gesund aus - glänzendes Fell, nicht gestutzt etc.

Auf der Rückfahrt besichtigen wir den (noch?) nicht fertig gestellten Straßentunnel, welcher allerdings schon seit einiger Zeit halb fertig zu sein scheint. 
Die Tunnel sind schon fertig, auch den geplanten
Kreisverkehr kann man schon erahnen...
aber Portugal ist pleite