Donnerstag, 20. November 2014

Rückreise

Freitag ■ 20. November

Funchal
Nach einem letztem tollen (Obst-)Frühstück im Hotel starteten wir um 10 Uhr. Zuerst ging es noch einmal zur Freiwilligen Feuerwehr, dort hatte Sandi gestern einen Cache nicht gefunden. Heute leider auch nicht ;-(. Regnerisches Wetter lässt uns den Abschied nicht ganz so schwer fallen... zu Hause erwartet uns allerdings noch extra etwa 15°C Temperaturgefälle.

580 Meter über dem Meer
Auf der Fahrt zum Flughafen fuhren wir am Cabo Girão vorbei. Dort ist die Steilküste 580 Meter hoch. Auf der neu gebauten Plattform mit Glasboden hat man sehr guten Tiefblick. In den letzten 6 Jahren wurde es leider aber auch sehr drastisch kommerzialisiert.

Am Flughafen angekommen zahlten wir bei Rückgabe des Autos für unser 4-Euro-Parkknöllchen 20 Euro "Bearbeitungsgebühr".
Funchal

Und da die Lokführer heute ausnahmsweise mal nicht streiken, sind wir abends zu Hause. 

Hier geht's weiter.

Mittwoch, 19. November 2014

Schon wieder der Letzte

Mittwoch ■ 19. November

Dorfstraße
Alles Banane
Bei stetigem Wechsel von Sonne und Regen verbrachten wir unseren letzten Urlaubstag bei einem Rundgang durch Calheta und das Nachbardorf. Natürlich wurden wieder einige Höhenmeter absolviert, da hier alles steil ist und am Hang klebt. Jeder Quadratmeter wird irgendwie genutzt.

Die Urlaubszeit war wieder einmal viel zu schnell vorbei, aber man kann ja gelegentlich wieder einmal vorbeischauen ;-).


Eingeparkt
Blick nach Calheta hinunter
Küste von Calheta

Abendlicher  Zimmerausblick

Dienstag, 18. November 2014

Wieder am Berg

Dienstag ■ 18. November

Heute bewältigten wir jeweils über 1.000 Höhenmeter im An- und Abstieg.
Kurz nach dem Start bei
bestem Wetter

Steiler Aufstieg auf
alten Pfaden
Wir starteten im Nachbardorf Estreito da Calheta. Von dort ging es durch Dorf und später Eukalyptuswald nach oben. In jedem Tal gab es heute anderes Wetter, generell wurde es aber von unten (strahlender Sonnenschein) nach oben (Nieselregen bei stärkerem Wind im Nebel) immer schlechter. Zum Ende war die Motivation etwas dahin, so dass der geplante Gipfelcache ausfiel; die anderen drei trösteteten etwas ;-).

Beim Abstieg boten sich wieder schöne Ausblicke, später auch in der Sonne. Nur Sandis Hosen müssen nun nach einem Ausrutscher auf feuchtem Lehm (wie Schmierseife) in die Wäsche ;-).
Im Abstieg - wir kommen wieder in die Sonne
Eukalyptuswald
Steile und rutschige Wege -
 hier war die Hose schon hin

Montag, 17. November 2014

Paul im Regen

Montag ■ 17. November

Aufstieg im Regen
Da es an der Küste junge Hunde regnete, dachten wir, dass es in der Höhe nicht schlimmer sein könne. Schauen wir doch mal ...

Gruß vom Ruivo do Paul
Wie in der Waschküche war's und so blieben wir bei leichtem Nieseln und mal mehr, mal weniger Wind auf 1400 Hm; liefen auf typischen Madeirawegen. Zuerst auf den Aussichtsberg Ruivo do Paul, 1641m, heute mit 10 Meter Sichtweite (Rother 41). Trotzdem auch bei solchem Wetter recht schön. Links und rechts des Weges wuchs überwiegend Stechginster. 
Regentropfen hängen an
den Zweigen

 Nordkante der Paul da Serra
Da es dann hin und wieder etwas aufklarte und sogar mitunter ein paar Blicke an die Nordküste möglich waren, stiegen wir, noch entlang an einer urwaldähnlichen Levada, dann auf den Bica da Cana, 1620 m, (Rother 40). Doch die letzte halbe Stunde, nun wieder bei  Dauerregen und wie in einer Hexenküche, auf einem fast zugewachsenen Weg durch mannshohen Stechginster. Das war eher etwas für harte Naturen ;-).
Gelegentliche Tiefblicke
(1.500 Meter) 
Sandi lacht immer noch
(unglaublich ;-) )

Abends auf dem Balkon - die Sonne scheint wieder
und wir sind mit uns und der Welt zufrieden

Sonntag, 16. November 2014

Steilküste im Regen

Sonntag ■ 16. November

Ganz unten und ganz nass
Wir starteten heute am selben Punkt wie gestern, nur das es heute über 500 Meter auf einem kunstvoll in der Steilküste angelegten Weg nach unten ging. Wir hofften, dass die von Westen kommenden Wolken vorüberziehen. Diesen Gefallen taten sie uns leider nicht, sodass wir bis auf die Knochen nass am Meer ankamen. Das Positive: trotz allem ist es nicht kalt und die Natur phantastisch. 

Grau in grau
Für ein paar Fotos kam auf dem Rückweg die Sonne wieder zum Vorschein. ;-).


Aufstieg

Da unten waren wir

Mit dem Rad wäre die 
Abfahrt 
sehr mutig,
 aber verboten ;-)

Samstag, 15. November 2014

Von Westen nach oben

Samstag ■ 15. November

Im Aufstieg
Wieder startete unsere Tour im Westen, diesmal in Lombadinha in 500 Metern Höhe. 

Oben ... 
absolute Stille ... 
Sonne
Wir liefen auf menschenleeren Wegen bis zum Rand der Hochfläche auf 1.250 Meter. Zuerst ging es steil bergauf durch das Dorf, dann den Eukalyptuswald, sowie durch Pinien und mannshohen Stechginster.

Die Sonne schien und wir hatten eine herrliche Aussicht auf das Meer.

Blick nach Norden zum Meer
Dies war eine der bislang schönsten Touren, zumal sich der Westen Madeiras für uns in seiner Ursprünglichkeit und Einsamkeit als Geheimtip herausstellt.

Zum Abschluss ... 
1 Kilometer Levada, 
diesmal nicht im Nebel ;-)

Auf dem Rückweg rutschten wir mehrmals bergabwärts auf dem schmierig-feuchten Lehmboden aus. Außerdem waren wir gerade im Begriff uns unseren Weg durch den Stechginster zu bahnen als eine Gruppe von etwa 15 Crossfahrern die Kühe vertrieb, welche wieder mal mitten auf dem Weg standen und uns fressen wollten ;-); nein, aber Kühe mit Kälbchen sollte man nicht unterschätzen. Obwohl sie hier ein scheinbar sehr entspanntes Leben führen; sie wirken zumindest so. Überhaupt sehen hier die "Nutz"-tiere richtig gesund aus - glänzendes Fell, nicht gestutzt etc.

Auf der Rückfahrt besichtigen wir den (noch?) nicht fertig gestellten Straßentunnel, welcher allerdings schon seit einiger Zeit halb fertig zu sein scheint. 
Die Tunnel sind schon fertig, auch den geplanten
Kreisverkehr kann man schon erahnen...
aber Portugal ist pleite

Im Westen

Freitag ■ 14. November

An der Westküste
Im nebligen Wald
Auch heute herrschte oberhalb von 600 Metern nebliges Wetter. So fuhren wir noch einmal an den westlichen Zipfel der Insel nach Ponta do Pargo.

Der Westen ist noch sehr ursprünglich, nicht so dicht besiedelt und hat eine schroffe Landschaft. 

Zuerst gingen wir parallel zur ca. 400 Meter hohen Steilküste auf hügeligen kleinen Straßen, danach ging es hoch zur Levada Nova, sie lag wieder im Nebel. Nach ca. 2 Stunden durch eine sehr schöne Landschaft stiegen wir wieder ab.

Und unten schien wieder die Sonne...

Donnerstag, 13. November 2014

In den Hausbergen von Calheta (2)

Donnerstag ■ 13. November

300 Hm tiefer: Das ist unser Hotel
Da auch heute wieder eher mäßiges Wetter angesagt war, gingen wir unsere Levada-Nova-Tour weiter.

Ab etwa 400 Hm kamen die ersten Nebelschwaden, oben an der Levada regnete es von nieselig bis stärker. Bei der Wärme und der richtigen Bekleidung kein Problem.

Auf 400 Hm waren wir in den Wolken
Nach knapp 2 Stunden durch den nebligen und feuchten Wald stiegen wir wieder ab. Die Wege durch die engen Gassen und entlang der kleinen Häuser der Einheimischen sind immer wieder schön. Der ewige Frühling mit Blumen und Früchten ein Genuss. Ab besagten 400 Hm sahen wir den Atlantik und waren ca. halb vier dort.

Wir sind allen Touristen dankbar, die im Hotel bleiben oder im Bus durch die Gegend fahren; wir sind einsam auf unseren Wegen ;-).
Nebenan entsteht das nächste Hotel
Interessantes Treiben:
Ķüstenbefestigung

Im Gebirge auf dem Pico Grande

Mittwoch ■ 12. November ■ (Rother 36)

Da für heute gutes Wetter angesagt war, "erklommen" wir den Pico Grande, den für uns schönsten Berg auf Madeira. Am Ende gab es wieder einige einfache Klettereien. 

Der Berg steht frei, leider heute mit mal mehr, mal weniger Wolken verziert. Man hätte nach allen Seiten einen herrlichen Ausblick.

2008 waren wir schon einmal mit den Kindern hier.

Für Sandi gab es zwischendurch einige Caches.
Auf den letzten Metern...
...zum Pico Grande (1641m)
Tiefblick durch die Wolken

Das Navi empfahl uns heute den kürzesten
und steilsten Weg

Dienstag, 11. November 2014

In den Hausbergen von Calheta

Dienstag ■ 11. November

Heute früh gegen 7 Uhr regnete es, so dass wir lange und sehr gemütlich frühstückten und danach etwa 9 Uhr 30 starteten.

Es riecht nach Eukalyptus ...
Bei 23°C wechselten sich Sonne und Nieselregen ab. Wir starteten direkt am Hotel hinauf in die Berge. Die Häuser stehen vor allem auf den Bergrücken, dazwischen liegen Täler, welche durch alte, zum Teil gepflasterte, Caminos (Steilstraßen) erschlossen werden. 

Talblick
Wir begegneten freundlichen Arbeitern, die in mühevoller Arbeit den Weg ausbesserten. Heute findet der Transport jedoch auf den Straßen statt, welche die Insel auf unzähligen Tunneln und Brücken durchqueren. Die Wege sind "nur" noch für Leute wie uns wie geschaffen, die Insel auf interessante Art und Weise zu erkunden. Die Technik, die Steine in ein stabiles und auch ansehenswertes, sowie funktionales System zu bringen, ist hier perfekt und alles Handarbeit.

In 650 Meter Höhe trafen wir auf die Levada Nova. Wir folgten ihr für 2 Stunden entlang der Berghänge durch einsame Wälder (viel Eukalyptus), bevor wir wieder ins Tal abstiegen. Eine tolle und wilde Tour...

Montag, 10. November 2014

Im Nordwesten in der Schlucht des Ribeira da Janela

Montag ▪ 10. November ▪ (Rother 50)

Mehr können wir heute
leider nicht bieten ;-)
Ganz zahm, frisst aus der Hand
Bei mäßigem Wetter in Höhen von etwa 600 m fuhren wir nach Nordwesten. Dort wanderten wir entlang der Levada Janela da Ribeira, durch zwei längere Tunnel und wieder den gleichen Weg zurück. Es herrschte überwiegend nieslige Nebelsuppe.

Am westlichen Ende
Am westlichen Ende (2)
Auf dem Rückweg besuchten wir den westlichsten Punkt Madeiras, einen Leuchtturm (Farol), den es seit 1922 gibt. Er steht auf einer steilen Klippe. Der Weg dahin ist leider durch einen Autotunnel entstellt.